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Kutt, Kutte, Kutten : Herde, Menge [Kutt, Kutte, Kutten] (Oberkärnten)


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Kutt, Kutte, Kutten

die
Herde, Menge

Referenz von Kutt, Kutte, Kutten




Art des Wortes: Substantiv

Kategorien: Natur

Tags: Tirol Oberkärnten

Erstellt von: Koschutnig am Jun.2016

Links: Österreichisches Wörterbuch : Kutt, Kutte, Kutten V W - Referenz von Kutt, Kutte, Kutten

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Bekanntheit

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Den ganzen Tag musste er im Walde draußen eine ganze Kutt Schweine hüten […] (Mündlich bei Meran)
Quelle: Joh. Nep. Ritter von Alpenburg, Deutsche Alpensagen (1861)

herde f. kommt nicht oder doch selten vor, dafür kutte
Quelle: Matthias Lexer, Kärntisches Wörterbuch (1862), Spalte 139

Hingegen:
in manchen Gegenden Dtschlands (sic!) sagt man auch eine Kütte Hühner; das wäre dann gleich einem Nest, einer Brut
Quelle: ZS für das deutsche Altertum, ZfdA 42 (1898)



Etliches mehr im von Rudolf Hildebrand bearbeiteten 5. Band des Deutschen Wörterbuchs der Brüder Grimm von 1873, Sp. 2896: http://tinyurl.com/gnhk5sm, wo auch die Kärntner Form (laut Matthias Lexer, Kärntisches Wb., 1862) sowie die entsprechenden Formen im Zimbrischen und anderen Sprachinseldialekten in Italien zu finden sind
von Koschutnig am Jun.2016

 


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Das österreichische Wörterbuch stellt eine Sammlung von österreichischen Wörtern dar um die Unterschiede des österreichischen Deutsch am Leben zu halten.

Derzeit sind über 1300 Wörter ins Wörterbuch aufgenommen wobei es weit mehr eingetragene Wörter gibt.

Die Ursprünge des Wörterbuches entstanden vor etwa 15 Jahren als ich von Österreich nach Deutschland gezogen bin und mehr mit hochdeutsch sprechenden Menschen zu tun hatte.

Österreichisches Deutsch bezeichnet die in Österreich gebräuchlichen sprachlichen Besonderheiten der deutschen Sprache und ihres Wortschatzes in der hochdeutschen Schriftsprache. Davon zu unterscheiden sind die in Österreich gebräuchlichen bairischen und alemannischen Dialekte.

Das vom österreichischen Unterrichtsministerium mitinitiierte und für Schulen und Ämter des Landes verbindliche österreichische Wörterbuch dokumentiert das Vokabular der deutschen Sprache in Österreich seit 1951.

Teile des Wortschatzes der österreichischen Standardsprache sind, bedingt durch das bairische Dialektkontinuum, auch im angrenzenden Bayern geläufig.

Einige Begriffe und zahlreiche Besonderheiten der Aussprache entstammen den in Österreich verbreiteten Mundarten und regionalen Dialekten, viele andere wurden nicht-deutschsprachigen Kronländern der Habsburgermonarchie entlehnt. Eine große Anzahl rechts- und verwaltungstechnischer Begriffe sowie grammatikalische Besonderheiten gehen auf das österreichische Amtsdeutsch im Habsburgerreich zurück.

Außerdem umfasst ein wichtiger Teil des speziell österreichischen Wortschatzes den kulinarischen Bereich; einige dieser Ausdrücke sind durch Verträge mit der Europäischen Gemeinschaft geschützt, damit EU-Recht Österreich nicht zwingt, hier fremde deutschsprachige Begriffe anzuwenden.

Daneben gibt es in Österreich abseits der hochsprachlichen Standardvarietät noch zahlreiche regionale Dialektformen, hier insbesondere bairische und alemannische Dialekte. Diese werden in der Umgangssprache sehr stark genutzt, finden aber keinen direkten Niederschlag in der Schriftsprache.